22 Nov. Tag x mit Enjah – oder: Warum wir manchmal genau das bekommen, was wir nicht geplant haben
Wie ging es weiter? Tag 148 ist jetzt online
Vielleicht sind perfekte Tage nicht die mit den großen Ereignissen, sondern die, in denen für einen seltenen Moment nichts an uns zieht. Ein Text über Freiheit, das Rudel, stilles Glück und die fast schmerzhafte Frage, warum wir oft gerade dann nicht wirklich da sind, wenn eigentlich schon alles da ist.
Hier liest du Tag 148: Vielleicht ist ein perfekter Tag nur einer, der nichts von mir will
Wie ging es weiter? Tag 147 ist jetzt online
Es gibt Räume, die mehr über uns wissen als manche Menschen. Ein Text über ein Arbeitszimmer, in dem Müdigkeit und Größenwahn gemeinsame Sache machen, einen Garten voller Fellpolitik und eine Werkstatt, in der plötzlich alles ehrlicher wird als Worte.
Hier liest du Tag 147: Es gibt Räume, die einen anschauen
Wie ging es weiter? Tag 146 ist jetzt online
Manchmal beginnt ein großer Gedanke mit etwas sehr Kleinem. Mit einer Hundepfote. Mit einem Satz aus einem Buch. Mit der leisen Frage, ob wirklich alles in uns da sein darf oder ob wir manches nur dulden, solange es nicht stört. Ein Text über Nähe, Selbstanklage und diesen feinen Raum dazwischen, in dem plötzlich etwas weicher werden könnte.
Hier liest du Tag 146: Wie ich mich in eine Hundepfote verliebe und dabei etwas über Freiheit lerne
Wie ging es weiter? Tag 143-145 ist jetzt online
Drei Tage Klinik, Lego Serious Play, Abschluss der Facilitator Ausbildung und ein Moment, der mich mehr berührt hat als jeder offizielle Meilenstein: Eine Teilnehmerin ließ durch die Perspektive einer anderen ihren Schmerz los, statt ihn zu verteidigen. Ein Text über innere Beweglichkeit, die seltene Kunst, sich nicht mit der eigenen Sicht zu verwechseln, und warum mich genau das an Menschen immer wieder am tiefsten beeindruckt.
Hier liest du Tag 143-145: Wie selten es ist, dass ein Mensch sich wirklich verschiebt
Wie ging es weiter? Tag 142 ist jetzt online
Wir glauben ohne Zögern an WLAN, aber bei Stimmung, Resonanz und der feinen Wirkung von Nervensystemen aufeinander werden wir plötzlich misstrauisch. Ein Text über Flusen, Enjah und die leicht demütigende Erkenntnis, dass meine Hunde oft schon auf etwas reagieren, das ich selbst noch gar nicht zu Ende gefühlt habe.
Hier liest du Tag 142: WLAN glauben wir, Stimmung nicht
Wie ging es weiter? Tag 141 ist jetzt online
Manche Abschlüsse kommen nicht mit Abendsonne, sondern mit Frist, Uploadfeld und einer kleinen inneren Empörungswelle. Ein Text über Lego Serious Play, meine bemerkenswerte Begabung, Dinge fast fertig zu haben, und die unangenehm schöne Erkenntnis, dass das Leben mich manchmal nicht inspiriert, sondern terminiert.
Hier liest du Tag 141: Wenn das Leben mir eine Frist schickt
Wie ging es weiter? Tag 140 ist jetzt online
Kein Agility, dafür Frühling, Schreibtisch und die leicht absurde Erfahrung, dass Programmieren heute manchmal wirkt wie Teamarbeit mit einem hochbegabten Praktikanten aus Silizium. Ein Text über den Luxus von KI, den feinen Unterschied zwischen Hilfe und Humbug und die überraschend tröstliche Erkenntnis, dass auch in Zeiten perfekter Syntax mein eigenes Urteil noch nicht in Rente gehen darf.
Hier liest du Tag 140: Der Praktikant aus Silizium
Wie ging es weiter? Tag 139 ist jetzt online
Manchmal bin ich nicht die Verständige, nicht die Freundliche, nicht die mit dem seelischen Verbandskasten in der Hand. Manchmal ist da in mir dieselbe kleine Lust am Markieren, Pöbeln und Raum Besetzen, die ich bei Flusen so glasklar am Zaun beobachten kann. Ein Text über die dunkle, peinlich lebendige Wahrheit, dass ich nicht nur aus Feingefühl bestehe, sondern eben auch aus Zaun.
Hier liest du Tag 139: Von der kleinen Lust, unerquicklich zu sein
Wie ging es weiter? Tag 138 ist jetzt online
Gestern mussten Enjah und Flusen einen Fall übernehmen, weil die Menschen zwar motiviert, aber wie so oft nur begrenzt hilfreich waren. Es ging um eine verschwundene Frau, eine heiße Spur, einen kleinen Verrat an der Straße und zwei Hunde, die sehr unterschiedliche, aber ziemlich heldenhafte Wege fanden, um die Sache zu Ende zu bringen.
Hier liest du Tag 138: Als wir die Sache mit der verschwundenen Frau übernehmen mussten
Wie ging es weiter? Tag 137 ist jetzt online
Zwischen Tiger und Schnecke, Ringbetrieb im Wohnzimmer und nächtlichen Kontrollgängen durch den Garten erzählt dieser Text davon, wie zwei Hunde gleichzeitig Chaos, Komik und Zärtlichkeit in ein Haus bringen. Eine kleine Liebeserklärung an Flusen, Enjah und die sehr eigenwillige Logik, aus der manchmal die schönsten Spitznamen entstehen.
Hier liest du Tag 137: Tiger und Schnecke im Abendprogramm
Wie ging es weiter? Tag 136 ist jetzt online
Wenn der Himmel auf dem Rückweg langsam hell wird, die ersten Vögel die Stille aufbrechen und der Frühling sich in Gelb, Duft und Gesumme in die Welt schleicht, merke ich wieder, wie wenig es manchmal braucht für Glück. Dieser Text ist eine kleine Liebeserklärung an das Erwachen des Tages und an die leisen Wunder, die schon da sind.
Hier liest du Tag 136: Bevor der Tag sich traut
Wie ging es weiter? Tag 135 ist jetzt online
Schöne Ostertage, viele Menschen, viele Gespräche, viel Draußensein, und dann dieses leise Umschalten zurück in die normale Geschwindigkeit des Lebens.
Dieser Text erzählt davon, wie sich das Ende von etwas Schönem anfühlen kann, wie vorsichtig Enjah ihrem früheren Zuhause begegnet ist und warum manches gleichzeitig stimmig und schmerzhaft wirken kann.
Hier liest du Tag 135: Wenn schöne Tage enden und das Leben wieder seine normale Geschwindigkeit anzieht
Wie ging es weiter? Tag 134 ist jetzt online
Fünf Erwachsene, drei Hunde, Rehe, Hasen und sogar ein Wildschwein später wird aus einer harmlos gedachten Wanderung langsam eine etwas zu ambitionierte Naturerfahrung mit Fellbegleitung.
Dieser Text erzählt davon, wie Enjah ihre erste große Wanderung tapfer und wunderbar meistert, wo selbst für sie irgendwann der Punkt von schön zu viel erreicht ist und warum Flusen zwischen staatsmännischer Gelassenheit und kurzer Pöbelei erstaunlich stabil durch die Wildnis trägt.
Hier liest du Tag 134: Wie ich aus Versehen eine kleine Alpenetappe für einen Junghund plante
Wie ging es weiter? Tag 133 ist jetzt online
Zwischen Agility, Steuererklärung und neuen Dreadlocks sitzt plötzlich meine alte Bachelorarbeit wieder mit am Tisch und erklärt, warum Menschen das Vertraute so gern für das Bessere halten.
Dieser Text erzählt davon, was Verarbeitungsflüssigkeit und Salienz mit Geschmack, Irritation und kultureller Aneignung zu tun haben, warum ein „vorher hast du mir besser gefallen“ oft weniger Urteilskraft als Gewohnheitsliebe ist und weshalb wir psychologisch erstaunlich oft nach dem Prinzip leben: Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht.
Hier liest du Tag 133: Warum zwischen Agility, Steuererklärung und Dreadlocks plötzlich meine Bachelorarbeit wieder am Küchentisch saß
Wie ging es weiter? Tag 132 ist jetzt online
Ein kleiner Fehler, eine zu spät gelesene Nachricht und plötzlich eröffnet mein inneres System ein vollständiges Tribunal gegen mich selbst.
Dieser Text erzählt davon, warum ausgerechnet die Stoiker mir an so einem Morgen in die Quere kommen, was Flusen und Enjah in Sachen Gegenwart und Fehlerfreundlichkeit erstaunlich viel besser können als ich und weshalb der zweite Pfeil oft der ist, den ich mir selbst noch hinterherschieße.
Hier liest du Tag 132: Wie ich morgens innerlich schon ein Tribunal gegen mich eröffnet hatte und dann ausgerechnet die Stoiker dazwischenkamen
Wie ging es weiter? Tag 131 ist jetzt online
Ein beruflicher Erfolg trifft auf mein altes Lieblingsmuster: große Visionen bauen, die ersten zehn Schritte mit Begeisterung gehen und dann sehr elegant so tun, als sei gedanklicher Rohbau im Grunde schon fast Fertigstellung.
Dieser Text erzählt davon, warum ich es liebe, aus dem Nichts Zukunft zu erfinden, weshalb mein Gehirn beim Laufen ganze Geschäftsmodelle ausspuckt und wieso die eigentliche Zumutung oft erst dort beginnt, wo aus Idee Wirklichkeit werden müsste.
Und davon, dass meine Masterthesis vielleicht weniger ein Abschluss ist als eine sehr klug getarnte Falle, damit ich mich diesmal nicht schon nach dem Vorspann wieder aus meinem eigenen Projekt schleiche.
Hier liest du Tag 131: Wie ich aus dem Nichts ein Zukunftsgebäude baue und dann leider oft nicht mal die Eingangstür einsetzte
Wie ging es weiter? Tag 130 ist jetzt online
Dieser Text erzählt davon, warum Gedanken oft keine Realität sind, sondern Biografie in Echtzeit, weshalb wir ohne tiefe Reflexion immer wieder nur das bestätigen, was wir ohnehin schon glauben, und wieso ich überzeugt bin, dass jeder Mensch sich mindestens einmal wirklich professionell begleiten lassen sollte.
Und davon, dass Freiheit vielleicht manchmal nur dieser eine kurze Moment ist, in dem ich merke: Das denke ich gerade, aber ich muss es nicht sofort für die Wirklichkeit halten.
Hier liest du Tag 130: Warum ich glaube, dass wir alle in unserer eigenen kleinen Höhle sitzen
Wie ging es weiter? Tag 129 ist jetzt online
Zwischen acht Hunden, einem Filzanhänger und erstaunlich viel Käse zeigt Enjah in der Hundeschule, wie radikal Fokus sein kann, wenn eine Aufgabe plötzlich wichtiger wird als die ganze Umwelt.
Dieser Text erzählt davon, was Gegenstandssuche mit echter Konzentration zu tun hat, warum Flusen sogar Glückstee finden kann und weshalb ich mir manchmal wünsche, mein Gehirn ließe sich ähnlich elegant auf eine Sache ausrichten.
Und davon, dass Fokus nicht nur ein Geschenk ist, sondern auch seine Schattenseite hat, weil er alles andere so zuverlässig ausblendet.
Hier liest du Tag 129: Wie Enjah mit einem Filzanhänger meine ganze Würde in Sekunden unterboten hat
Wie ging es weiter? Tag 128 ist jetzt online
Zwei Hunde, ein früher Morgen und meine feste Erwartung, dass daraus mindestens mittleres Leinenchaos entstehen müsste.
Ein Text über Glück in Funktionskleidung, leise gewachsene Rudelbeziehung und die seltene Schönheit von Dingen, die viel unkomplizierter gelingen, als man sie sich vorher ausgemalt hat.
Hier liest du Tag 128: Der Morgen, an dem ich versehentlich ein funktionierendes Hundegespann besaß
Wie ging es weiter? Tag 127 ist jetzt online
Ein einziges kleines Wort reicht manchmal, um zu verraten, dass man innerlich längst nicht mehr so verbunden ist, wie man noch tut.
Dieser Text erzählt davon, warum ausgerechnet das Wörtchen aber mich auf meine eigene Irritation aufmerksam macht, weshalb urteilende Sprache mich selbst dann triggert, wenn sie gar nicht mir gilt, und was Hunde von unserem komplizierten Kommunikationsgebastel vermutlich halten würden.
Zwischen Meeting, Mikroempörung und hündischer Klarheit geht es um Sprache, die trennt, noch bevor wir selbst ganz verstanden haben, dass in uns längst etwas auf Abstand gegangen ist.
Hier liest du Tag 127: Wie mich ein kleines Wort verraten hat
Wie ging es weiter? Tag 126 ist jetzt online
Ein einziger Satz aus einem Kolleginnengespräch bleibt plötzlich hängen wie ein Klettverschluss im Kopf: Please Don’t De-Dog Your Dog.
Dieser Text erzählt davon, wie schnell ich von Flusen und Enjah genau die Teile ihres Hundeseins liebe, die mir gerade gut in den Alltag passen, und warum Fairness oft heißt, ihre hündische Wahrheit nicht gegen meine menschliche Bequemlichkeit auszuspielen.
Hier liest du Tag 126: Please Don’t De-Dog Your Dog
Wie ging es weiter? Tag 125 ist jetzt online
Ein Keks zu viel, ein klar gesetztes Nein und plötzlich ist nicht nur der Hund, sondern gleich die ganze Familiengeschichte mit am Tisch. Dieser Text erzählt davon, warum Grenzen setzen oft nicht am Mut scheitert, sondern an der Scham danach, weshalb mein Pa Liebe konsequent in Leberwurst übersetzt und was Hunde in solchen Momenten erstaunlich viel besser können als Menschen.
Und davon, wie schön es wäre, einfach einmal klar Nein zu sagen und fünf Sekunden später nicht mehr innerlich die Koffer der ganzen Szene hinter sich herzuziehen.
Hier liest du Tag 125: Warum ich manchmal gern so Grenzen setzen würde wie ein Hund
Wie ging es weiter? Tag 124 ist jetzt online
Zwischen Professorengespräch, freier Themenwahl und der leisen Hoffnung auf ein akademisches Ja merke ich, dass meine Masterthesis längst mit zwei Hunden im Garten steht.
Dieser Text erzählt davon, warum Flusen und Enjah mir täglich zeigen, dass Lernen nie nur eine Frage von Wissen ist, sondern immer auch von Zustand, Timing und Begleitung abhängt.
Und davon, wie aus Psychologie, KI, Datenschutz und einer sehr persönlichen Begeisterung langsam ein Thema wird, das sich nicht wie Pflicht anfühlt, sondern wie ein Weg.
Hier liest du Tag 124: Warum meine Masterthesis eigentlich längst mit zwei Hunden im Garten steht
Wie ging es weiter? Tag 123 ist jetzt online
Ein Abend, ein winziger Parasit und zwei Erwachsene, die bewaffnet mit Zeckenzange, Eisspray und Käsetube versuchen, medizinische Versorgung in eine Art absurdes Kammerspiel zu verwandeln.
Dieser Text erzählt davon, warum eine Zecke gleichzeitig lächerlich klein und ernsthaft bedrohlich sein kann, weshalb Enjah Stillhalten derzeit eher für ein böses Gerücht hält und wie sehr ich mir sanfte, sichere Schutzmöglichkeiten für Hunde wünschen würde.
Und davon, dass ein junger Hund aus einer Krisensituation mit erstaunlicher Konsequenz vor allem eines lernt: Käsecreme ist offenbar systemrelevant.
Hier liest du Tag 123: Wie wir bewaffnet mit Käsetube und guter Absicht eine Zecke aus Enjah verhandeln wollten
Wie ging es weiter? Tag 122 ist jetzt online
Ein Meeting voller feiner Spitzen, halber Sätze und dieser sozialen Schieflagen, die man oft erst auf dem Rückweg wirklich spürt.
Dieser Text erzählt davon, warum mich nicht der offene Konflikt erschöpft, sondern das höflich verpackte Danebenreden, und wie Flusen und Enjah mich in der Mittagspause wieder aus dem Nebel zurück ins Leben holen.
Hier liest du Tag 122: Wie mich ein Meeting erst beim Spazierengehen eingeholt hat
Wie ging es weiter? Tag 121 ist jetzt online
Ein alter Glaubenssatz sitzt tiefer als jede To-do-Liste: Erst die Erschöpfung, dann die Erlaubnis, sich gut zu fühlen.
Dieser Text erzählt davon, wie früh wir lernen, uns Leichtigkeit verdienen zu müssen, warum ein schlechtes Gewissen oft nur alte Biografie in neuer Kleidung ist und weshalb Flusen und Enjah mit erschreckender Eleganz zeigen, was genug vielleicht wirklich bedeutet.
Hier liest du Tag 121: Erst die Erschöpfung, dann die Erlaubnis
Wie ging es weiter? Tag 120 ist jetzt online
Ein Keks im Garten, ein strategisch schlafender Flusen und ein junger Hund, der sich im entscheidenden Moment gegen das Reh und für uns entscheidet. Dieser Text erzählt davon, dass Hunde oft nicht das verstehen, was wir ihnen erklären möchten, aber erstaunlich genau das, was wirklich zählt.
Und davon, dass ihre Klugheit manchmal leiser, charmanter und sehr viel entlarvender ist als unsere.
Hier liest du Tag 120: Was Hunde verstehen und was sie uns großzügig nicht sofort auf die Nase binden
Wie ging es weiter? Tag 119 ist jetzt online
Dieser Text erzählt davon, wie Glück manchmal nicht spektakulär zurückkehrt, sondern in kleinen, stillen Szenen: auf einer Laufrunde, auf einem Bürgersteig, in einem Wiedersehen und in einer Gruppe von Menschen, die ihre schwere Arbeit mit bemerkenswerter Würde tun.
Und davon, dass selbst die dumpfsten Tage manchmal nur ein paar echte Momente davon entfernt sind, sich wieder zu öffnen.
Hier liest du Tag 119: Wie ein dumpfer Morgen plötzlich wieder aufging
Wie ging es weiter? Tag 118 ist jetzt online
Zwischen Frühlingssonne, Wochenplanung und zwei Hunden, die sich längst für die eigentlichen Hauptfiguren halten, wächst an diesem Sonntag langsam ein Podcast heran.
Ein Text über seelische Wetterlagen, die sehr bekannte KI Stimme Leonie und die leise Erkenntnis, dass manche Geschichten eben nicht geschniegelt, sondern menschlich erzählt werden wollen.
Wie ging es weiter? Tag 117 ist jetzt online
Ein Tag voller Sonne, Garten und Agility, an dem Flusen und Enjah sich plötzlich ein kleines Stück erwachsener begegnen.
Zwischen flirtendem Seniorhund, erstaunlich talentierter Junghündin und meiner irritierenden Bereitschaft, freiwillig mit der Steuer anzufangen, war heute alles gleichzeitig ruhig und schön.
Manche Tage müssen gar nicht spektakulär sein, um sich erstaunlich voll anzufühlen.
Hier liest du Tag 117: Ein Tag voller Sonne, Garten und Agility
Wie ging es weiter? Tag 116 ist jetzt online
Eine Supervision, die sich in meinem Kopf langsam in eine junge Hundegruppe verwandelt, in der zwei Stimmung machen und der Rest sehr geschlossen an allem vorbeischnüffelt, was nach Tiefe riecht. Zwischen Flusen, der das alles in drei Minuten durchschauen würde, und Enjah, die wahrscheinlich noch an Teamgeist glauben möchte, geht es um Gruppen, die lieber ausweichen, statt anzukommen. Und um die tröstliche Erkenntnis, dass nicht jedes Rudel schon bereit für Tiefe ist, manche üben einfach noch Formation.
Hier liest du Tag 116: Die Hundegruppe, die sich sehr geschlossen für Nebenbei entschied
Wie ging es weiter? Tag 115 ist jetzt online
Was wie Zurückweisung aussieht, ist bei Hunden manchmal einfach Konzentration, Klarheit oder Vertrauen in einer anderen Sprache. Dieser Text handelt von Flusen, meiner leicht gekränkten Sehnsucht nach mehr Kuscheldiplomatie und der unbequemen Erkenntnis, dass Verlässlichkeit nicht immer flauschig aussieht.
Hier liest du Tag 115: Wenn man nicht die Auserwählte fürs Streicheln ist
Wie ging es weiter? Tag 114 ist jetzt online
Ein Junghund, ein Wald und eine erste Spur, die plötzlich mehr über Vertrauen erzählt als über Geruch. Enjah probiert zum ersten Mal Mantrailing aus, biegt erst falsch ab, denkt kurz nach und zeigt mir sehr elegant, dass Suchen nicht dasselbe ist wie sich verirren.
Ein Text über feine Nasen, pubertäre Hunde in freier Wildbahn und die demütigende Erkenntnis, dass Enjah im Wald oft klüger wirkt als ich.
Hier liest du Tag 114: Der Tag, an dem Enjah zur kleinen Kommissarin wurde
Wie ging es weiter? Tag 112 & 113 ist jetzt online
Zwischen Klinikworkshop, Hustenhund und hummelverliebtem Junghund dämmert mir, dass ausgerechnet Flusen der bessere Führungstrainer ist. Während ich noch versuche, Enjah mit innerem Flipchart durchs Leben zu moderieren, regelt er das Wesentliche mit einem Blick und sehr viel weniger Dagmar.
Dieser Text handelt von moderner Führung, klaren Rudelplätzen und der demütigenden Erkenntnis, dass ich bei Hunden fachlich ungefähr Praktikantin bin.
Hier liest du Tag 112 & 113: Tag 112 und 113 oder Flusen, der Seniorberater für klare Ansagen, und ich, die Praktikantin mit Flipchart
Wie ging es weiter? Tag 111 ist jetzt online
Zwischen letzter Hausarbeit, erster Thesis Idee und sehr vielen Fragen über KI beginnt hier gerade etwas ziemlich Eigenes. Es geht um blinde Flecken, Urteile, empathische Agenten und die leise beunruhigende Möglichkeit, dass ausgerechnet Flusen und Enjah einmal meine besten Testnutzer werden.
Die Zukunft ist im Moment jedenfalls erstaunlich flauschig und ein bisschen verdächtig klug.
Hier liest du Tag 111: Zwischen Husten, Hausarbeit und Zukunft
Wie ging es weiter? Tag 110 ist jetzt online
Manchmal reicht ein einziger Husten, und plötzlich kippt der ganze Tag. Flusen ist krank, Enjah versteht die Welt nicht mehr, und hier im Haus klingt selbst die Hoffnung heute leiser als sonst.
Hier liest du Tag 110: Wenn Flusen hustet
Wie ging es weiter? Tag 109 ist jetzt online
Was wir über Hunde sicher zu wissen glauben, stimmt erstaunlich oft nur so mittel. Flusen und Enjah zerlegen mir jedenfalls regelmäßig jede schöne Theorie über Liebe, Trotz, Eifersucht und den angeblich guten müden Hund.
Je länger ich mit ihnen lebe, desto verdächtiger werden mir die einfachen Wahrheiten.
Hier liest du Tag 109: Mythen der Mensch Hund Beziehung
Wie ging es weiter? Tag 108 ist jetzt online
Es gibt Entscheidungen, die fallen leise und verändern trotzdem sofort die Luft im Raum. Seit gestern lebt hier jedenfalls jemand, der sehr cool tut und nachts ganz offensichtlich an seiner Karriere arbeitet.
Flusen kennt das alles schon. Enjah hat eine kleine, völlig unaufgeregte Bewerbung laufen.
Hier liest du Tag 108: Die Entscheidung ist gefallen
Wie ging es weiter? Tag 106 & 107 ist jetzt online
Augenhöhe klingt schön, bis sie plötzlich jede klare Rückmeldung verdächtig macht. Ich frage mich, ob wir oft Gleichwertigkeit mit Gleichstand verwechseln.
Denn Entwicklung beginnt selten dort, wo schon alles auf derselben Höhe ist. Sogar Enjah und Flusen zeigen mir, dass Klarheit manchmal erst die Voraussetzung für Augenhöhe ist.
Vielleicht ist Augenhöhe also kein Startpunkt, sondern etwas, das erst entsteht.
Hier liest du Tag 106 & 107: Das schöne Wort
Wie ging es weiter? Tag 105 ist jetzt online
Zwischen Knurren und Konferenzraum liegt manchmal nur ein schlecht versteckter Machtkampf um Nähe und Deutungshoheit. Was bei Hunden als Ressourcenkonflikt auftaucht, trägt im Team plötzlich Hemd und nennt sich Wertekonflikt.
Ich schaue darauf mit Enjah, Flusen und mir und frage, was passiert, wenn Sicherheit trägt und was entgleist, wenn sie fehlt. Ein Text über Führung, feine Signale und die Kunst, weder Rudel noch Team ins emotionale Schleudern zu schicken.
Hier liest du Tag 105: Psychologische Sicherheit mit Fell und Flipchart
Wie ging es weiter? Tag 104 ist jetzt online
Alle haben gewarnt, als wäre ein Welpe kein Hund, sondern ein kontrollierter Zusammenbruch.
Und jetzt guckt Enjah zu Flusen, lernt Enten ignorieren, feiert Hummeln, pöbelt mit und macht jede Heimkehr zur Mondlandung.
Zwanzig Horrorszenarien später bleibt nur das hier: Es ist nichts schöner, als ihnen beim Zusammenwachsen zuzusehen.
Und irgendwie sind wir erst mit Enjah ein Rudel geworden.
Flusen, Enjah, Annette und ich.
Hier liest du Tag 104: Der große Horrorszenario Abgleich
Wie ging es weiter? Tag 103 ist jetzt online
Eine Stunde allein klingt harmlos, bis man sie als Hund erlebt.
Enjah tut tapfer, Flusen spielt cool und dann öffnet sich die Tür.
Zwischen Türspalt, Herzklopfen und einem sehr strengen Rudelgesetz wächst ein Entschluss, der sich anfühlt wie ein Blick mit Stempel.
Regel eins wird nie wieder gebrochen.
Hier liest du Tag 103: Und die Tür die einfach zugeht
Wie ging es weiter? Tag 102 ist jetzt online
Im Flur wird heute keine Leine angezogen, sondern ein Bewerbungsverfahren eröffnet.
Enjah und Flusen suchen Betreuung und sie sind leider nicht bereit, ihre Standards an die Realität anzupassen.
Es geht um Fleischkekse mit Rind und Pansen, um Spielen bis zur völligen Erschöpfung der Menschheit, um neue Wege ohne Diskussion und um gemeinsames, hochprofessionelles Anbellen des Hundefeinds von nebenan.
Hier liest du Tag 102: Flurkonferenz
Wie ging es weiter? Tag 101 ist jetzt online
Ein spontan einberufenes Online Meeting endet für mich nicht mit Klarheit, sondern mit Absperrband im Kopf. Ich frage dreimal nach dem Punkt und bekomme nur Nebel zurück und mein inneres Team macht daraus einen Psycho Krimi mit rotem Faden, schrägen Ermittlern und zwei Hunden, die das Ganze wortlos kommentieren.
Hier liest du Tag 101: Tag 101
Wie ging es weiter? Tag 99 und 100 ist jetzt online
Tag 99 fühlt sich an wie Durchhalten im Normalbetrieb, Tag 100 wie ein Jubiläum mit abruptem Bauchknick. Zwischen Arztfahrt mit meinem Pa und der Nachricht, dass er operiert werden muss, kippt bei mir am nächsten Morgen der Körper um und die Hunde übernehmen die Regie. Enjah entscheidet sich für stilles Mitschlafen, Flusen versucht mich mit Spielzeug zurück ins Leben zu locken. Kein Konfetti, aber viel Nähe.
Hier liest du Tag 99 und 100: Tag 99 und 100
Wie ging es weiter? Tag 98 ist jetzt online
Sonntag, Sonne, ein endlos schöner Spaziergang und zwei Hunde, die sich den ganzen Tag lang herrlich miteinander vertragen haben. Bis zur Küche. Dort klang ein Mini Streit zwischen Flusen und Enjah kurz wie der Untergang der Zivilisation, inklusive meinem lauten Hey Stopp und Enjahs sehr offizieller Hunde Entschuldigung an Flusens Lefzen. Dazwischen ein Mähroboter, der zum Tagesmonster wurde, ein Fahrradhelm mit plötzlicher Urangst und der Moment, in dem Enjah ernsthaft beschlossen hat, Sprudelwasser zu trinken, als wäre das eine Charakterprüfung.
Hier liest du Tag 98: Sonne, Spiel und ein Streit, der klingt wie Weltuntergang
Wie ging es weiter? Tag 97 ist jetzt online
Samstag ist Agility Tag und diesmal war der Parcours so lang und so kurvig, dass mein Gehirn irgendwo zwischen Links und Rechts ausgestiegen ist und nur noch höflich gewunken hat. Ich habe keine einzige Runde richtig geschafft, aber dafür zwei Sprünge fehlerfrei und das wurde zum Running Gag des Tages. Flusen lief wie ein Professor, Enjah war für ihr drittes Mal unverschämt grandios und am Rand so empört beim Zuschauen, als hätte man ihr den Oscar verweigert. Und dann kam noch dieser Satz der Trainerin, Flusen sei wie Annette, Enjah wie ich und seitdem frage ich mich, ob das ein Kompliment ist oder eine sehr subtile Warnung.
Hier liest du Tag 97: Samstag ist Agility Tag und ich bin das Problem
Wie ging es weiter? Tag 96 ist jetzt online
Heute hat mich der Job wieder an meine emotionale Kante geschoben und ich schwöre, es lag weniger an dem, was passiert ist, als an dem, was ich heimlich erwartet habe. Erwartungen sind wie Drehbücher, die keiner unterschreibt und trotzdem spiele ich sie jeden Tag, mit professionellem Lächeln und innerer Excel Tabelle. Flusen und Enjah zeigen mir draußen sofort, wie eng so ein Erwartungs Tunnel macht. Und ich versuche es jetzt mal radikal anders. Ich nehme nur noch das, was kommt. Egal wie viel oder wenig. Egal wie passend oder unpassend. Und dann arbeite ich damit, wie mit einem Busch, der heute plötzlich eine Meinung hat.
Hier liest du Tag 96: Frust hat eine Excel Tabelle im Herzen
Wie ging es weiter? Tag 95 ist jetzt online
Enjah ist offiziell Junghund und benimmt sich seitdem, als hätte jemand heimlich die Welt neu möbliert. Dinge, die gestern noch harmlos waren, bekommen plötzlich Aura, Bedeutung und potenziell kriminelle Energie. Noch sind es nur Mini Aussetzer, aber ich kenne das von Flusen. Erst lächelt man drüber, dann wird Normalität irgendwann zur seltenen Spezialausgabe. Und ja, ich freue mich drauf. Mit Helm. Und leicht nervösem Grinsen.
Hier liest du Tag 95: Junghund offiziell
Wie ging es weiter? Tag 94 ist jetzt online
Heute war Zeugnistag in der Hundeschule und Enjah hat das sehr ernst genommen. So ernst, dass sie aus einer nüchternen Themenliste sofort ein Streberzeugnis gemacht hat, inklusive imaginärer Einsen, erhobenem Kinn und einem kleinen Herzchen bei Bindung. Ich trotte daneben her und frage mich, seit wann mein Hund eine innere Schulbehörde hat.
Hier liest du Tag 94: Versetzung, aber bitte mit Drama
Wie ging es weiter? Tag 93 ist jetzt online
Ein weinender Smiley in einer WhatsApp Gruppe hat mich gestern mehr berührt als manche großen Worte.
Eine Hundemama wirft ihren Abschied als Nebensatz Urteil in den Raum, mein Nervensystem geht sofort auf Anklage und dann antwortet die Trainerin nur mit Trauer.
Kein Gegenschlag, kein Gift, nur ein kleines gelbes Gesicht und plötzlich wird klar, wie selten echte Integrität ist, wenn es eigentlich wehtut.
Hier liest du Tag 93: Ein weinender Smiley und mein plötzliches Herz
Wie ging es weiter? Tag 92 ist jetzt online
Ich habe mir angewöhnt, höflich zu sein. Auch wenn ich es innerlich nicht bin. Mit Menschen funktioniert das ganz gut. Mit Flusen und Enjah überhaupt nicht. Und vielleicht sind sie deshalb die ehrlichsten Wesen in meinem Leben.
Hier liest du Tag 92: Zwei Hunde, ein Gesicht, und die Lüge, die keiner kauft
Wie ging es weiter? Tag 91 ist jetzt online
Ein kurzer Text über Liebe ohne Vertrag, Nähe ohne Agenda und dieses warme, schwere Hundeseufzen am Abend, das plötzlich alles wieder möglich macht.Und ein kleiner Verweis auf den gestrigen Beitrag, in dem genau diese Liebe als Spannungsfeld auftaucht.
Hier liest du Tag 91: Warum Tiere in mir ein Licht anknipsen
Wie ging es weiter? Tag 90 ist jetzt online
Irgendwo zwischen „Der Hund muss funktionieren“ und „Kekse sind Bestechung“ liegt mein Wohnzimmer mit zwei Hunden, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Flusen nimmt Leckerlis wie ein Beamter Formulare entgegen, Enjah wie Konfetti bei einer Parade. Und ich stehe dazwischen, mit Leberwurst in der Tasche und der Frage: Welche der tausend Trainingsmethoden ist eigentlich meine? Eine Reise durch fünfzig Jahre Hundeerziehung, von Stromhalsbändern bis zur reinen Liebe, und warum der Mittelweg der schwerste ist.
Hier liest du Tag 90: Zwischen Leberwurst und Leinenruck
Wie ging es weiter? Tag 89 ist jetzt online
In manchen Organisationen sitzt Führung im Meeting mit geschwollener Brust und wichtigem Blick und nennt es Servant Leadership, während unten im Team längst Schockstarre und Handbremse regieren.
Die eigentlichen Führungskräfte tragen Turnschuhe, merken, wenn jemand kippt, halten den Laden zusammen und brauchen dafür keinen Titel.
Ein Text über Status als Kostüm, Macht als Selbstschutz und warum Flusen zeigt, was Führung eigentlich ist: Raum halten, nicht Rolle verteidigen.
Hier liest du Tag 89: Führung, die keine mehr ist
Wie ging es weiter? Tag 88 ist jetzt online
Viermal Regen, eine falsche Adresse, ein Coaching, das mich unerwartet weich gemacht hat und am Abend eine riesige Eule im Sturzflug auf Enjah.
Ein Tag, der erst nach Chaos roch und dann nach dieser seltenen Sorte Erleichterung, bei der man fast heulen muss, weil am Ende alle noch stehen.
Hier liest du Tag 88: Viermal nass und noch nicht mal aus Spaß
Wie ging es weiter? Tag 87 ist jetzt online
Flusen wurde gefragt, ob er Enjah zurückgeben würde und natürlich antwortet er nicht mit Ja oder Nein, sondern mit einer 30 Punkte Liste wie ein emotionaler Controller.
Zwanzig Gründe sprechen angeblich gegen sie, zehn für sie, aber Flusen hat einen kleinen mathematischen Twist eingebaut, der ihn am Ende selbst verrät.
Ein Text über Nervensystem Pop ups, Schleckmatten Logistik und die peinliche Wahrheit, dass Flusen längst vernarrt ist.
Hier liest du Tag 87: Wir haben Flusen befragt
Wie ging es weiter? Tag 86 ist jetzt online
Gestern beim Spaziergang hat Luca Flusen einmal komplett vergessen, weil Enjah einfach nur da stand wie eine neue Kollegin, die nicht um Zustimmung bittet, sondern Raum mitbringt.
Flusen hat natürlich alles gemerkt und natürlich so getan, als wäre es ihm egal, innerlich aber die Kündigung formuliert.
Ein Text über heimliche Hierarchien, Aufmerksamkeit als Währung und diesen Moment, in dem Teams kippen, ohne dass jemand ein Wort sagt.
Hier liest du Tag 86: Wenn der Freund Plötzlich nur noch Augen für Enjah hat
Wie ging es weiter? Tag 85 ist jetzt online
Der Product Launch ist verschoben, aber mein Nervensystem hat trotzdem heute geliefert.
Wir sind zu viert nicht mehr zur Aussi Expertin gefahren, sondern zum ersten Mal in die Agility Gruppe und plötzlich war da ein Platz, an dem niemand mich kleiner spricht.
Enjah, Junghund im Praktikantenmodus, hat abgeliefert ohne Sprünge, aber mit Köpfchen und Flusen war so gut, wie ich es zugelassen habe.
Und irgendwo zwischen Slalomstangen und meinem inneren Betriebsrat auf vier Pfoten ist mir klar geworden: Resilienz ist nicht nur durchhalten, Resilienz ist auch gehen.
Hier liest du Tag 85: Launch auf Pause
Wie ging es weiter? Tag 84 ist jetzt online
Enjah hat die Datenauswertung gesehen.
Sie hat nicht gefeiert.
Sie hat ein Verfahren eröffnet.
Weil die KI ausgerechnet ihre zwei unterschiedlichen Augen und ihre besondere Gesichtszeichnung einfach… weggelassen hat.
Und plötzlich geht es nicht mehr um Zahlen, sondern um Würde, Identität und einen sehr kleinen Hund mit sehr großer Beschwerdekompetenz.
Hier liest du Tag 84: Qualitätsmangelstufe Rot. Enjah eröffnet ein Verfahren gegen die KI
Wie ging es weiter? Tag 83 ist jetzt online
Ein Tag, der schon morgens nach Hochleistung roch, kippt abends in Sekunden.
Dreißig Sekunden Unachtsamkeit.
Sieben Rosinen.
Und plötzlich sitzt ich im Auto Richtung Tierarzt, mit einem Herzen, das zu schnell denkt.
Was dann in der Praxis passiert, ist gleichzeitig grausam, tröstlich und irgendwie… wunderschön.
Und ich werde nie wieder behaupten, mein Alltag sei „nur stressig“.
Hier liest du Tag 83: Sehr gefährlicher Arbeitsunfall mit Folgen
Wie ging es weiter? Tag 82 ist jetzt online
Gestern wollten wir wissen, warum ihr hier lest.
Und heute kippt das Meeting, weil fünf sehr unterschiedliche Teammitglieder plötzlich nicht mehr über Text oder Podcast streiten, sondern über etwas viel Heikleres.
Wer von ihnen sich bewegen muss.
Wie ging es weiter? Tag 81 ist jetzt online
Fünf Stimmen sitzen am inneren Tisch und streiten sich: Lesen die Leute hier wegen Hunden, wegen Führung oder einfach, weil sie gern dabei zusehen, wie ich mich live sortiere.
Enjah ist überzeugt, es ist ihr Fanclub.
Flusen glaubt, es geht um etwas viel Leiseres.
Und am Ende bleibt eine Frage offen, die ich gern an dich weiterreiche.
Hier liest du Tag 81: Zielgruppe, Bitte melden. Das innere Team hat Fragen
Wie ging es weiter? Tag 80 ist jetzt online
In meinem Kopf sollte heute eine vernünftige Sitzung stattfinden.
Mit Wasser.
Mit Haltung.
Mit einem Plan.
Stattdessen sitzen plötzlich fünf Gestalten an meinem inneren Tisch, als wäre das Ganze ein Reality Format mit geklauten Snacks und offenen Machtfragen.
Hier liest du Tag 80: Inneres Team Meeting, Reality Edition
Wie ging es weiter? Tag 79 ist jetzt online
Montagmorgen, Kaffee, inneres HR Tool geöffnet.
Und dann kommt Enjah rein.
Im Performance Review glänzt sie mit Charme, Drive und dieser unverschämten Zuversicht, die alle Regeln kurz egal macht.
Entwicklungsfelder hat sie genug, aber komischerweise stört das niemanden, weil sie etwas mitbringt, das Teams süchtig macht.
Leben.
Hier liest du Tag 79: Performance Review mit einer Junghündin, die sich für den CEO hält
Wie ging es weiter? Tag 78 ist jetzt online
Heute haben wir nicht mehr gefühlt, wir haben gerechnet.
Zu viel Invest, zu wenig zurück.
Und während ich noch versuche, das Ganze psychologisch erwachsen zu formulieren, steht Flusen innerlich schon auf und zieht den Stecker, so still, dass es weh tut.
Enjah hingegen macht das Gegenteil.
Sie externalisiert das Unangenehme mit der Eleganz eines Junghunden, der sich gar nicht erst fragt, ob er das Problem sein könnte.
Hier liest du Tag 78: Wir kündigen nicht die Hundeschule. Wir kündigen das schlechte Verhältnis
Wie ging es weiter? Tag 77 ist jetzt online
86 Kilometer hin, 86 Kilometer zurück und dazwischen eine Hundeschule, die sich anfühlt wie ein sehr teurer Kurs in Demut Logistik.
Enjah macht eigentlich alles richtig, Flusen trägt seinen maßgefertigten Maulkorb wie James Bond und trotzdem kippt die Stimmung schneller als mein Selbstbild.
Hier liest du Tag 77: Der Tag, an dem Flusen und ich gleichzeitig kündigen
Wie ging es weiter? Tag 76 ist jetzt online
Ein dicker Stein, eine eingebeulte Stoßstange und dieses nervige Gefühl, dass das Universum gerade persönlich auf meinen kleinen Zeh zielt.
Und dann steht da auch noch eine Frau, die lacht, als wäre mein Ärger eine Comedy Show.
Eine Woche später sitze ich mit Enjah in der Werkstatt, innerlich noch voller Zischen und Papierkram, und plötzlich passiert etwas, das ich nicht geplant habe.
Hier liest du Tag 76: Ein Stein, ein Lachen und dann diese kleine Wunderwucht
Wie ging es weiter? Tag 75 ist jetzt online
Heute darf Flusen Dagmar sein.
Und ich sehe schon beim Gedanken daran, wie mein innerer Feueralarm einfach ausgeht, weil Flusen nicht „optimiert“, sondern aussortiert.
Tag 75 ist die Geschichte davon, wie beleidigend einfach ein Leben sein kann, wenn man es wirklich lebt.
Hier liest du Tag 75: Wenn Flusen ich wäre
Wie ging es weiter? Tag 74 ist jetzt online
Heute habe ich mein Leben kurz verliehen.
Nicht an eine vernünftige, erwachsene Version von mir, sondern an Enjah.
Hier liest du Tag 74: Wenn Enjah ich wäre
Wie ging es weiter? Tag 73 ist jetzt online
Wenn ich ein Hund wäre, hätte ich einen sehr empfindlichen Sinn für Grenzverletzungen.
Ein schiefer Blick von einem fremden Hund und ich würde in Dolby Surround pöbeln, als wäre ich der empörte Dorfpolizist in Fellform.
Gleichzeitig würde ich nur dann hören, wenn es sich lohnt, weil ich als Hund ganz klar wüsste, dass Kooperation ein Deal ist und kein Charaktertest.
Ich wäre Flusen.
Nur mit Megafon.
Hier liest du Tag 73: Wenn ich ein Hund wäre
Wie ging es weiter? Tag 72 ist jetzt online
Enjah hat heute eine Betriebsversammlung einberufen.
Mit Blickkontakt als Mikrofon und Empörung als Beamerfolie.
Sie ist überzeugt, dass Flusen mehr Leckerli, mehr Zuwendung und sogar den cooleren Firmenwagen bekommt, auch bekannt als handgefertigter Maulkorb in Mattschwarz.
Flusen wiederum liegt da wie der Senior im Unternehmen, der seit Jahren die Systeme am Laufen hält und jetzt hören muss, dass die Jungen dank KI eigentlich alles besser können.
Und ich sitze zwischen Gender Gap, KI Größenwahn und Achtsamkeits Thron und frage mich, ob ich hier noch Geschäftsführung bin oder nur die Buchhaltung der Gefühle.
Hier liest du Tag 72: Der Snack Gap, der KI Hype und der Kampf um den Achtsamkeits Stuhl
Wie ging es weiter? Tag 71 ist jetzt online
An Tag 71 schreibe ich die große Welpen und Junghund Liste, alles was man angeblich gemacht haben muss, bevor das Welpenfenster zuschlägt und ich draußen im Regen stehe.
Flusen sitzt als Head of Achtsamkeit im Konferenzraum und fordert Pausen, während Enjah sich mit leuchtenden Augen zur Head of KI & Data erklärt und meine Leckerli Schwächen wie ein Datenkrake auswertet.
Die Frage ist nur: Wird das ein Vertrag oder die nächste Runde Post im Flur.
Hier liest du Tag 71: Die Liste, der Betriebsrat und Enjahs Bewerbung als Head of KI & Data
Wie ging es weiter? Tag 70 ist jetzt online
Ich wache auf und beschließe: Heute werde ich perfekt.
Training, Spiel, Leckerli in homöopathischen Mengen und zwei Hunde, die sich bitte endlich wie eine Versicherungswerbung benehmen.
Dann liegt im Flur ein laminierter Umschlag mit Pfotenabdruck.
Fristlose Kündigung. Mit Begründung. Und der Hinweis, dass in diesem Haushalt offenbar ein Betriebsrat existiert, von dem ich bisher nichts wusste.
Die Frage ist nur: War das jetzt das Ende unserer Zusammenarbeit oder erst die Einladung zu Verhandlungen.
Hier liest du Tag 70: Fristlos gekündigt. Von zwei Hunden mit Betriebsrat
Wie ging es weiter? Tag 69 ist jetzt online
Ich habe Flusen einen Maulkorb maßanfertigen lassen, obwohl er ungefähr so gefährlich ist wie ein nervöser Bibliothekar mit Leckerli in der Tasche.
Der Grund ist kein Drama, sondern Hundesprache. Flusen läuft bei Begegnungen manchmal mit offener Lederjacke und Goldkettchen auf, nur dumm, dass er innerlich eher Buttermesser als Muskelpaket ist und andere Hunde das sofort merken.
An Tag 69 geht es um Eskalationsstufen, höfliche Calming Signals und um eine Obstwiese voller Junghunde, die kollektiv denken, sie wären Beyoncé.
Und natürlich um Enjah, die in ihrer Freude von der Treppe auf Flusen springt, während Flusen einfach nur kurz blinkt und weiter Buddha spielt.
Hier liest du Tag 69: Warum Flusen (k)einen Maulkorb braucht
Wie ging es weiter? Tag 68 ist jetzt online
Manchmal reicht ein Satz von außen und in mir klappt die Zugbrücke hoch, als wäre ich wieder Burgfrau in einem Dorf voller Ohren.
Tag 68 ist so ein Tag, an dem Loyalität plötzlich nicht nach Liebe klingt, sondern nach PR Arbeit. An dem ich mich dabei erwische, wie sehr ich nicht verurteilt werden will, sogar von Menschen, die mir egal sein sollten.
Und das Verrückte ist, dass all das ausgerechnet an zwei Hunden hängt, die einfach nur versuchen, miteinander klarzukommen.
Enjah, Flusen, ein Urteil, das durch die Straße zieht und eine alte Frage, die wieder wach wird: Darf ich mein System ehrlich zeigen, ohne mich innerlich wie eine Verräterin zu fühlen.
Hier liest du Tag 68: Loyalität, Dorfgeräusche und zwei Hunde als Spiegel
Wie ging es weiter? Tag 67 ist jetzt online
Ein gelbes Postauto fährt vorbei und Flusen wird sofort religiös. Unser Briefträger ist nicht nur freundlich, er verteilt Superleckerlis wie kleine goldene Weltrettungen und erklärt Enjah mit so viel Respekt, warum sie dafür noch zu klein ist, dass mir fast das Herz aus dem Brustkorb fällt. Seitdem ist Klingeltraining offiziell abgeschafft, weil jedes Klingeln potenziell der Himmel ist. Ein Text über besondere Menschen, die einfach nur da sind und damit alles verändern. Und über Liebe, die manchmal gelb ist und nach Keks riecht.
Hier liest du Tag 67: Der Postbote und die Religion des Superleckerlis
Wie ging es weiter? Tag 66 ist jetzt online
Draußen wird manchmal so getan, als ließen sich Menschen wie Bauklötze umstellen, wenn man nur freundlich genug „Effizienz“ sagt. Drinnen reicht schon, dass Flusen kurz fehlt, und Enjah rauscht wie ein Radio ohne Frequenz. Ein Text über Zugehörigkeit als Körperzustand, über Gute Laune Praktikantin, Wachschutz im Fell und einen sicheren Hafen auf zwei Beinen.
Hier liest du Tag 66: Kuschelverträge statt Ressourcenlogik
Wie ging es weiter? Tag 65 ist jetzt online
Drei Menschen, drei Hunde, ein wunderschöner Sonntag und trotzdem öffnet wieder jemand die Kommentarspalte im Wald. „Der tut nichts“ fällt, ein Freiläufer stürmt in den Intimbereich, Flusen kommuniziert und plötzlich sind alle Hobby Experten mit Blicken, Urteilen und dem Klassiker „Es gibt ja sowas wie Hundeschulen“ zur Stelle. Ein Text über Live Kommentare in Wanderschuhen, über Hunde, die sehr wohl „etwas tun“, und über meinen neuen Plot Twist: ein maßgefertigter Maulkorb, der vielleicht endlich für Ruhe sorgt. Oder für ganz neue Bemerkungen.
Hier liest du Tag 65: Der tut nichts
Wie ging es weiter? Tag 64 ist jetzt online
Hundeschule, Sitz Platz Leinenführigkeit und plötzlich geht es nicht mehr nur um Hunde, sondern um mein ganzes Betriebssystem. Warum Kekse bei Aussies wie Raketenbooster wirken, wieso Flusen im Trainingsmodus nicht angefasst werden will und weshalb ich für ein simples „Komm“ innerlich eine Gala veranstalte.
Dann der Sprung ins Büro: Lob als Lichtlein, Karriere als Seifenblasen Wettbewerb und die Frage, ob man in einer lauten Welt leuchten kann, ohne zu blinken.
Hier liest du Tag 64: Weniger Party, mehr Rahmen und meine Lichtlein im Meetingraum
Wie ging es weiter? Tag 63 ist jetzt online
Ein perfekter Spaziergang kippt in Sekunden, als Flusen plötzlich abhaut und auf eine Landstraße zusteuert. Ich rufe „Zacki“, unser Jackpot Wort, Enjah kommt sofort, Flusen nicht und in meinem Kopf läuft das schlimmste Kino. Danach halte ich ihn wortlos an der Leine und bin unfassbar wütend und frage mich: Darf man auf einen Hund wütend sein? Ein Text über Wut als verkleidete Angst, Projektion, Verantwortung und diesen einen Satz, der unter allem liegt: Bleib.
Hier liest du Tag 63: Darf ich auf einen Hund wütend sein?
Wie ging es weiter? Tag 62 ist jetzt online
Enjah ist von innen ein Jackpot und von der Seite… nun ja, eine sehr liebevoll diskutierbare Designentscheidung.
Während Flusen als schöner Pfau seit Jahren Komplimente einsammelt, merke ich plötzlich, wie befreiend es ist, einen nicht schönen Hund zu lieben und dabei den Halo Effekt beim Arbeiten zu beobachten, wie er heimlich Urteile verteilt.
Enjah ist wie dieser Pulli, der beim ersten Anziehen komisch sitzt und nicht hübsch ist und am zweiten Tag merkt man: genau der ist perfekt und wird nie wieder ausgezogen. Und irgendwo zwischen Schnecke, Mäusschen und ganz viel Herz wird klar, wie wunderschön Unperfektheit sein kann.
Hier liest du Tag 62: Hässliches Mäusschen, schöner Pfau und mein Gehirn im Schönheitswahn
Wie ging es weiter? Tag 61 ist jetzt online
Flusen faltet morgens den Himmel im Herabschauenden Hund, Enjah macht daraus eine Welpen Oper, und ich sitze daneben mit einer Duftkerze im Kopf und einer PowerPoint über alles, was schiefgehen könnte. Zwischen Yoga in Bewegung, Open und Closed Mindset und der Baustelle namens Neuroplastizität frage ich mich: Sind Hunde eigentlich achtsam oder einfach nur beneidenswert unkompliziert. Und am Ende bleibt die fiese Erkenntnis, dass ich vermutlich nicht erleuchtet bin, sondern nur sehr kreativ im Denken.
Hier liest du Tag 61: Herabschauender Hund, heraufschauendes Ego
Wie ging es weiter? Tag 60 ist jetzt online
Ein normaler Tag, beide Hunde lieb, nichts Besonderes und genau das macht mich sofort verdächtig misstrauisch. Während Enjah und Flusen wie zwei zufriedene Sofakissen mit Puls herumliegen, spannt mein Gehirn innerlich Absperrband durchs Wohnzimmer und wartet auf den Plot Twist. Frieden fühlt sich für mich kurz an wie ein Tippfehler im System und ich ertappe mich dabei, Notfallpläne für eine Katastrophe zu basteln, die einfach nicht auftauchen will.
Hier liest du Tag 60: Ruhe ist verdächtig
Wie ging es weiter? Tag 59 ist jetzt online
Montag, 4 Uhr: Flusen übernimmt den Frühdienst und ich mache einen Formel 1 Boxenstopp aus Kaffee, fünf Kilometern und einem Codierkonzept, das sich anfühlt wie Wissenschaft.
Danach fressen mich Meetings und Handwerkerlärm, bis ich mittags maximal gestresst mit beiden rausgehe und aus Versehen die effektivste Trainingsmethode der Welt entdecke: meine „Heute bitte nicht sterben“ Aura.
Enjah und Flusen laufen plötzlich drei Kilometer nebeneinander, brav wie ein eingespieltes Team, und ich merke zwischen Headset und Schleppleine, wer hier eigentlich wirklich wichtig ist.
Hier liest du Tag 59: Vier Uhr morgens und mein innerer Boxenstopp
Wie ging es weiter? Tag 58 ist jetzt online
Tag 58 ist ein normaler Sonntag und genau das macht ihn so verdächtig besonders. Besuch im Haus, drei Kilometer Abenteuer und danach passiert etwas, das mich mehr beeindruckt als jedes Training: Enjah steht einfach auf, geht ins Nebenzimmer und legt sich schlafen.
Kein Drama, kein Erklären, kein „Darf ich“.
Nur ein stilles „Genug, ich bin raus“ wie eine Liebeserklärung an sich selbst.
Und während ich noch darüber nachdenke, wie viele Erwachsene das nicht können, plane ich insgeheim meine neue Strategie für den nächsten Besuch: Decke, Nebenzimmer, königlicher Abgang.
Hier liest du Tag 58: Rückzug als Liebeserklärung
Wie ging es weiter? Tag 56 & 57 ist jetzt online
Ich fahre 160 Kilometer für 45 Minuten Hundeschule und nenne es „kombinieren“, weil mein Gehirn ein PR Team hat, das aus Wahnsinn gern Effizienz macht.
Enjah lernt ohne Kekse, nur über Stimme und Körper, während mein inneres Schulkind beim Ton der Trainerin kurz wieder den Füller sucht.
Und Flusen sitzt neben mir wie ein Zen Diplomat, beobachtet zwanzig Hunde auf der Obstwiese ganz ruhig und entlarvt dabei den eigentlichen Angsthasen: mich.
Hier liest du Tag 56 & 57: Wie ich das Wort ‚kombinieren‘ missbrauche
Wie ging es weiter? Tag 55 ist jetzt online
Flusen taut nach dem Bootcamp wieder auf und ich nehme ihn am nächsten Morgen mit in einen Führungskräfte Workshop. Dort ist er plötzlich der alte: charmant, folgsam, fast überirdisch will to please, ein Hund, der über Teppiche schlürft wie über rote Teppiche. Zu Hause bleibt davon etwas hängen, aber nicht alles. Während Enjah still und nah bei uns ankommt und Fremde auf Abstand hält, verteilt Flusen Nähe wie Gratisproben und ich frage mich, welches innere Kind da eigentlich arbeitet. Und ob dieser neue Flusen jetzt bleibt, oder ob er nur kurz die Maske gewechselt hat.
Hier liest du Tag 55: Wie sich ein Buttermesser wieder wie Flusen anfühlte
Wie ging es weiter? Tag 52-54 ist jetzt online
Im Bootcamp bei der Hundeexpertin, die ich seit Jahren online verschlinge, sehe ich Flusen plötzlich wie unter grellem Bühnenlicht. Kein „Pöbelproblem“, sondern ein Teenager in Lederjacke mit Buttermesser Mut.
Am nächsten Tag hat er psychischen Muskelkater und ich diese fiese Frage im Bauch: War das Training der Anfang oder hat er gerade erst angefangen, mir wirklich zu zeigen, wer er ist.
Hier liest du Tag 52-54: Eh alte, was willst du
Wie ging es weiter? Tag 51 ist jetzt online
Andere Hunde laufen ohne Leine an der Straße.
Sie hören. Immer. Offenbar auch bei Wild.
Ein Text über Roboter mit Fell,
urteilen als kurzfristige Selbsthilfe
und das beruhigende Gefühl,
nicht allein unfassbar unperfekt zu sein.
Hier liest du Tag 51: Andere Hunde sind Roboter mit Fell
Wie ging es weiter? Tag 50 ist jetzt online
Ein Text über Mitdenken, das hilft
und über Antizipieren, das leise schadet.
Über vorauseilenden Gehorsam mit gutem Ruf
und den Moment, in dem eigene Bedürfnisse verschwinden.
Zwischen Arbeitssystem und Hundealltag
und der Frage, was ein System wirklich gesund macht.
Hier liest du Tag 50: Ich denke schon mit, bevor jemand denkt
Wie ging es weiter? Tag 49 ist jetzt online
Ich sollte schreiben.
Stattdessen plane ich. Lese Bücher. Denke sehr tief.
Und erkläre mir all das erstaunlich klug.
Ein Text über Aufschieben, innere Dialoge
zwei Hunde, die einfach machen
und die Frage, ob Faulheit manchmal ehrlicher ist als Motivation.
Hier liest du Tag 49: Prokrastination ist auch eine Form von Aktivität
Wie ging es weiter? Tag 48 ist jetzt online
Ein ganz normaler Tag.
Ein kurzer Moment des Innehaltens.
Zwei Hunde, die plötzlich zärtlich werden.
Ein Text über Nähe ohne Aktion,
über Vertrauen im Liegen
und über Glück, das einfach da ist, wenn man hinschaut.
Hier liest du Tag 48: Tausendmal berührt und nichts passiert
Wie ging es weiter? Tag 47 ist jetzt online
Ein Text über einen Hund, der einfach stehen bleibt,
eine Trainerin, die Gelassenheit predigt,
und eine Halterin, die innerlich kurz das Leben infrage stellt.
Über Hundepubertät, Selbstzweifel
und warum wir manchmal weniger an Hunden arbeiten sollten
und mehr an unseren Erwartungen.
Hier liest du Tag 47: Warum Hunde völlig normal sind und wir es nicht aushalten
Wie ging es weiter? Tag 46 ist jetzt online
Nichtwissen ist kein Mangel.
Sagt mein Kopf.
Mein Nervensystem sieht das anders.
Ein Text über Unsicherheit, gut gemeinte Kontrolle
und zwei Hunde, die jede Theorie gnadenlos in die Praxis zerren.
Hier liest du Tag 46: Nichtwissen, Orientierung und mein innerer Kontrollfreak mit Stirnlampe
Wie ging es weiter? Tag 45 ist jetzt online
Ein Text über Klarheit.
Oder besser: über das Misstrauen ihr gegenüber.
Über Entscheidungen, die sich richtig anfühlen
und fünf Minuten später schon wackeln.
Über Hunde, die jede Gewissheit sofort testen.
Und darüber, warum das Leben sich nicht erklären lässt,
sondern uns lieber widerspricht.
Hier liest du Tag 45: Das Leben erklärt sich nicht.
Wie ging es weiter? Tag 44 ist jetzt online
Ein Text über Systeme, die sich nicht erklären lassen.
Über Hunde, die sehr genau wissen, was man von ihnen will.
Über Spannung, Ungleichgewicht und die Illusion von Kontrolle.
Und darüber, warum man manches nicht verstehen kann,
sondern nur mittendrin stehen und erleben.
Hier liest du Tag 44: Warum sich Systeme nicht erklären lassen
Wie ging es weiter? Tag 43 ist jetzt online
Oft wünschen wir uns Akzeptanz genau von denen, die sie uns am längsten verweigern.
Wir versuchen alles, passen uns an, geben unser Bestes und stoßen doch immer wieder an Grenzen.
Manchmal lässt sich Zugehörigkeit nicht erzwingen.
Manchmal braucht sie nichts weiter als Zeit, Geduld
und den Mut, trotzdem dazubleiben.
Hier liest du Tag 43: Dazugehören wollen ist eines der stärksten Bedürfnisse überhaupt.
Wie ging es weiter? Tag 42 ist jetzt online
Was passiert, wenn jemand Verantwortung übernimmt, ohne gefragt worden zu sein?
Wenn Regeln wichtiger werden als Beziehung, und Kontrolle zur Überlebensstrategie?
Eine Geschichte über Führung, Überforderung und den Moment,
in dem Loslassen nicht Schwäche ist, sondern Entlastung.
Erzählt aus der Perspektive eines Hundes, der zu viel geregelt hat.
Hier liest du Tag 42: Wenn Regeln wichtiger werden als Beziehung
Wie ging es weiter? Tag 41 ist jetzt online
Manchmal reicht ein Blick auf zwei spielende Hunde,
um plötzlich das ganze Leben zu sehen.
Rollen, die wechseln.
Momente des Überrolltwerdens.
Pausen, in denen man sich neu anschaut.
Und die leise Erkenntnis,
dass nichts davon Zufall ist.
Hier liest du Tag 41: Eine Spielsequenz namens Leben
Wie ging es weiter? Tag 40 ist jetzt online
Zwischen Zittern und Neubeginn.
Zwischen Abschied und Aufbruch.
Ein Silvester, das alles gleichzeitig war: Angst, Nähe, Melancholie und dieses leise Glück, das nur entsteht, wenn Leben und Vergänglichkeit sich für einen Moment berühren.
Hier liest du Tag 40: Zwischen Zittern und Aufstehen
Wie ging es weiter? Tag 39 ist jetzt online
Woran man erkennt, ob es wirklich Spiel ist oder doch Ernst.
Warum Welpen uns mehr über Präsenz und Emotionen beibringen als jedes Buch.
Und weshalb meine Hunde oft früher merken als ich, wenn etwas in mir kippt.
Ein Text über Beobachtung, Verantwortung, feine Signale
und darüber, warum jetzt alles ist, was wir haben.
Hier liest du Tag 39: Manchmal zeigt sich alles Wesentliche im Spiel zweier Hunde.
Wie ging es weiter? Tag 38 ist jetzt online
Seit Enjah da ist, haben sich Räume verschoben.
Im Wohnzimmer. In mir. Und in meinem Blick auf Führung.
Ein Text über Rückzug ohne Trennung,
über Autonomie als Voraussetzung von Verbindung
und darüber, warum echte Sicherheit manchmal eine Tür braucht.
Hier liest du Tag 38: Räume, Autonomie und die Kunst, nicht alles zu schützen
Wie ging es weiter? Tag 37 ist jetzt online
In meiner Arbeit erlebe ich gerade massive Generationenkonflikte
in meinem Wohnzimmer auch.
Ein junger Hund, der alles sofort will.
Ein älterer Hund, der Ordnung liebt.
Und ich dazwischen
übend, haltend, beobachtend.
Hier liest du Tag 37: Komfortzonen, Generationenkonflikte
und warum mein Rudel gerade mein bestes Forschungsfeld ist
Wie ging es weiter? Tag 36 ist jetzt online
Ein Spaziergang.
Ein ruhiger Hund.
Und trotzdem diese leise, konstante Anspannung.
Warum unser Nervensystem nicht auf Vernunft hört,
weshalb „Loslassen“ manchmal das Gegenteil von hilfreich ist
und wie ein psychologischer Perspektivwechsel
Handlungsfähigkeit zurückbringt, genau dann, wenn es unangenehm wird.
Ein Text über Hundebegegnungen, innere Alarmanlagen
und die überraschende Kraft, Gefühle nicht zu lösen,
sondern zu halten.
Hier liest du Tag 36: Wenn nichts mehr funktioniert und Argumente plötzlich nutzlos werden
Wie ging es weiter? Tag 35 ist jetzt online
Ein Text über Überreaktionen, verspätete Führung
und warum Aushalten kein nachhaltiges Konzept ist.
Was Hunde uns über Systemdynamiken lehren,
warum frühes Eingreifen kein Kontrollverlust, sondern Verantwortung ist
und weshalb Klarheit oft erst dann entsteht,
wenn Leichtigkeit kurz aussetzt.
Hier liest du Tag 35: Wenn Systeme kippen und Führung früher ansetzen muss
Wie ging es weiter? Tag 34 ist jetzt online
Ein Spaziergang ohne Leine.
Ein Kopf voller Szenarien.
Und ein kleiner Hund, der zeigt,
wie viel Vertrauen möglich ist, wenn man es zulässt.
Ein Text über Mut, Kontrollverlust
und die leise Erinnerung daran,
dass wir etwas sehr Wichtiges einmal konnten
und irgendwann verlernt haben.
Hier liest du Tag 34: Orientierung beginnt dort, wo wir loslassen
Wie ging es weiter? Tag 33 ist jetzt online
Weihnachten ist [k]ein Fest der Harmonie.
Warum aus Schutzstrategien an Weihnachten Rettungsstrategien werden,
warum Nähe plötzlich ritualisiert, terminiert und aufgeladen ist
und was ein Hund uns darüber beibringen kann,
wenn Erwartungen, Erinnerungen und Bindung gleichzeitig aufeinandertreffen.
Hier liest du Tag 33: Weihnachten ist ein Fest der Nähe und der Strategien.
Wie ging es weiter? Tag 32 ist jetzt online
Früher war Leistung der Maßstab.
Heute ist es Präsenz.
Ein Text über Improvisation statt Drehbuch,
über kleine Alltagsbühnen,
über Enjah, Hundeschule, Moos im Maul
und die leise Verschiebung dessen,
was wirklich zählt.
Hier liest du Tag 32: Vom Außen ins Innen. Oder: Wir haben jetzt Improvisationstheater zu Hause
Wie ging es weiter? Tag 31 ist jetzt online
Zu wenig Schlaf.
Ein müder Welpe.
Und das Gefühl, plötzlich keinen Einfluss mehr zu haben.
Warum Selbstwirksamkeit manchmal wichtiger ist als Loslassen,
wie Stellvertreterkonflikte im Garten zu Trainingsräumen werden
und was Chaos in Reinform mit Führung zu tun hat.
Hier liest du Tag 31: Wenn Müdigkeit auf Kontrollverlust trifft
Wie ging es weiter? Tag 30 ist jetzt online
Ein ganz normaler Sonntag.
Und doch ein besonderer.
Über Klingeltraining, kleine Fortschritte, große Gefühle
und die Erkenntnis, dass es kaum etwas Kostbareres gibt,
als einem kleinen Leben beim Großwerden zusehen zu dürfen.
Ein Text über Müdigkeit, Dankbarkeit
und darüber, warum sich manches Chaos
wie pures Glück anfühlt.
Hier liest du Tag 30: Vier Wochen Enjah. Und dieses leise große Glück
Wie ging es weiter? Tag 29 ist jetzt online
Kein Meer.
Keine Sauna.
Kein Rückzug.
Stattdessen Müdigkeit, Nähe, Chaos, Lachen
und zwei Hunde, die mich täglich lehren,
wie viel Ambiguität ein Herz aushalten kann.
Ein Text über das gleichzeitige
Überfordertsein und Glücklichsein
und warum genau darin gerade so viel Entwicklung liegt.
Hier liest du Tag 29: Urlaub, der keiner ist. Und das Leben dazwischen
Wie ging es weiter? Tag 28 ist jetzt online
Ein Text über Wahrnehmungsverzerrungen,
den Wunsch nach Recht behalten
und die unbequeme Erkenntnis,
dass Veränderung fast immer bei uns selbst beginnt.
Mit Enjah, die über die Wiese rutscht,
mit menschlichen Abwehrmechanismen
und mit der Frage,
warum Entwicklung dort startet,
wo wir aufhören, den anderen zu reparieren.
Hier liest du Tag 28: Warum wir so gern wollen, dass sich andere ändern
Wie ging es weiter? Tag 27 ist jetzt online
Was passiert, wenn klare Grenzen fehlen
und jeder auf seine Weise mit Unsicherheit umgeht?
Ein leiser Text über Enjah und Flusen,
über Nervensysteme, Muster
und warum Orientierung oft entsteht,
bevor jemand laut wird.
Für alle, die führen, ohne zu dominieren
und wahrnehmen, bevor etwas kippt.
Hier liest du Tag 27: Führung beginnt dort, wo niemand mehr gehorcht
Wie ging es weiter? Tag 26 ist jetzt online
Manchmal klingen Hilfeschreie wie Angriffe.
Und manchmal entscheidet genau dieser Unterschied darüber,
ob eine Situation eskaliert, oder sich löst.
In Tag 26 schreibe ich über,
Entpersonalisierung und
warum unterschwellige Aggression oft nichts mit uns zu tun hat
und wie Werte, Biografie und Nervensystem unser Verhalten steuern.
Ein Text über Führung, Freundlichkeit,
die Angst, etwas falsch zu machen,
und darüber, warum Professionalität oft dort beginnt,
wo wir aufhören, alles persönlich zu nehmen.
Hier liest du Tag 26: Wenn Hilfeschreie wie Angriffe klingen
Wie ging es weiter? Tag 25 ist jetzt online
Heute geht es um das, was wir meist erst hören,
wenn es schon weh tut: unsere Werte.
Ein Aussie, der an Ohren zieht.
Ein Hund, der Konflikte meidet wie andere Steuererklärungen.
Und ich mittendrin.
Ein Tag voller Harmoniebedürfnis, Grenzarbeit,
blinder Flecken und der Frage:
Warum reagieren wir manchmal wie wir reagieren,
und Welpen oft klarer als wir?
Hier liest du Tag 25:
Werte, Bedürfnisse und die Kunst, sich selbst wiederzufinden.
Wie ging es weiter? Tag 24 ist jetzt online
Heute geht es um Bias, blinde Flecken und die Frage,
warum wir alle manchmal wie Statistiker ohne Datenbasis durchs Leben laufen.
Ich erzähle von Kampfflugzeugen, die uns lehren, dass fehlende Informationen gefährlich sind,
von einem Gorilla, den ich mit voller Absicht übersehen habe,
und davon, wie Enjah mich täglich daran erinnert,
dass echte Erkenntnis erst dann beginnt,
wenn wir sehen, was wir bisher nicht wahrgenommen haben.
Hier liest du Tag 24:
Was Statistik, Psychologie und ein Aussie gemeinsam haben.
Wie ging es weiter? Tag 23 ist jetzt online
Heute wird es philosophisch, gesellschaftskritisch und überraschend persönlich.
Ich reflektiere, wie KI die Welt verändert, wie Expertise plötzlich leise wird
und wie schwer es ist, nicht in den alten Reflex zu fallen, alles beweisen zu wollen.
Und genau dort, mitten in diesem Gedankengewitter,
taucht Enjah als leiser Lehrer auf.
Nicht als perfekte Antwort.
Sondern als Frage, die ich jeden Tag neu gestellt bekomme:
Wie begleitet man ein Wesen, dessen Charakter man noch gar nicht kennt
und das man trotzdem von Herzen ernst nehmen möchte?
Hier liest du Tag 23:
Über Kompetenz, KI, Verletzlichkeit
und einen kleinen Hund, der mich lehrt, wirklich zuzuhören.
Wie ging es weiter? Tag 22 ist jetzt online
Heute lernst du die Seite von Enjah kennen, die sich hinter all dem Karacho, dem Gebell, der Energie und dem „Ich-regel-das-alles“-Modus versteckt.
Die leise Seite. Die sensible. Die, die schneller überfordert ist, als sie selbst merkt.
Denn was Enjah mit Attacke überspielt, überdecken wir Menschen oft mit Kontrolle, Perfektionismus, Rückzug oder Harmoniesucht.
Mini Aussie oder Homo sapiens: Die Schutzmechanismen ähneln sich verdächtig.
Hier liest du Tag 22:
Warum ein Mini Australian Shepherd manchmal ehrlicher zeigt, wie sensibel wir wirklich sind.
Wie ging es weiter? Tag 21 ist jetzt online
Ein Tag, an dem nichts Besonderes geschah
und genau dadurch alles Wichtigste sichtbar wurde:
Meine großen Pläne für das nächste Jahr,
der Wunsch nach echter Community jenseits der KI-Überflutung,
die Frage nach Grenzen, Zielen und Echtheit
und mittendrin ein Welpe,
der mir zeigt, was keine Theorie der Welt ersetzen kann.
Hier liest du Tag 21: Warum ein unspektakulärer Tag manchmal der ehrlichste Lehrer ist,
und wie Crazy Enjah mich zurück in die Wirklichkeit holt.
Wie ging es weiter? Tag 20 ist jetzt online
Ein Gartenexperiment zwischen Fang mich doch und absoluter Überforderung,
eine Nachricht, die uns Zeit schenkt,
und ein Moment tiefer Dankbarkeit nach einer traurigen Nachricht.
Enjah wirbelt, Flusen grummelt,
und ich lerne wieder ein Stück mehr über Geduld, Vertrauen und das pure Glück, überhaupt hier zu sein.
Hier liest du Tag 20: Chaos, Erkenntnis und ein stiller Moment Demut.
Wie ging es weiter? Tag 19 ist jetzt online
Erste Hundeschule, erste Herzmomente und der Morgen danach mit einem völlig überdrehten Welpen.
Enjah überrascht, Flusen zeigt seine soziale Meisterklasse
und ich entdecke erneut, wie schwer es mir fällt, echter Hundekommunikation wirklich zu vertrauen.
Ein Tag voller Erkenntnisse darüber, wie viel Erwartung, Kontrolle und Liebe in so einem kleinen Rudel stecken.
Hier liest du Tag 19: Über Herzrasen, Welpenchaos und den Kontrollfreak in mir.
Wie ging es weiter? Tag 18 ist jetzt online
Ein Tag voller kleiner Trainingssiege, großer Staubkornabenteuer
und der Erkenntnis, dass authentische Kommunikation manchmal wichtiger ist
als jede Hunderegel der Welt.
Enjah testet Grenzen, Flusen spielt Opa und ich übe mich im ehrlichen Sein
statt höflichem Weglächeln.
Hier liest du Tag 18: Über Raum, Regeln, Staubkörner und die Kunst, nichts mehr runterzuschlucken.
Wie ging es weiter? Tag 17 ist jetzt online
Ein Tag zwischen Welpenbissen, unsichtbaren Auslösern auf dem Spazierweg
und der Erkenntnis, dass Erwartungen der heimliche Endgegner meiner Gelassenheit sind.
Flusen pöbelt ein fallendes Blatt an, Enjah lebt ihren eigenen Kopf
und ich lerne einmal mehr, warum der Moment oft viel schöner ist als die Idee davon.
Hier liest du Tag 17: Ein Tag, der mir zeigte, wie gnadenlos Erwartungen die Freude am Leben rauben können und wie befreiend es ist, sie loszulassen.
Wie ging es weiter? Tag 16 ist jetzt online
Der zweite Advent brachte ein kleines Wunder:
Enjah ruhig, lernbereit und so konzentriert wie nie,
unser erster Rudelspaziergang zu viert,
ein Training, das uns staunen ließ
und ein Moment, der zeigte, wie viel Vertrauen schon gewachsen ist.
Hier liest du Tag 16: Ein Adventstag voller Hoffnung und kleiner Wunder.
Wie ging es weiter? Tag 15 ist jetzt online!
Zwei Wochen mit Enjah liegen hinter uns, voller Chaos, Lernen und Liebe.
Heute feiern wir ein besonderes Doppelnamen Jubiläum und entdecken, wie kostbar die Menschen sind, die nicht urteilen, sondern verbunden bleiben.
Ein Tag zwischen Welpenpower und Hoffnung auf Profi Unterstützung.
Hier liest du Tag 15: Zwei Wochen Chaos, Mut und der Schritt nach vorn.
Wie ging es weiter? Tag 14 ist jetzt online!
Zwei Wochen mit Enjah, ein überforderter großer Bruder,
Nächte mit viel zu wenig Schlaf
und der Moment, in dem wir beschlossen haben:
Wir holen uns professionelle Hilfe.
Hier liest du Tag 14: Zwei Wochen Chaos, Mut und der Schritt nach vorn.
Wie ging es weiter? Tag 11 ist jetzt online!
Ein fast perfekter Tag
bis Flusen ausgerechnet seinem Erzrivalen, dem Boxer, begegnet
und sich in eine akustische Naturkatastrophe verwandelt.
Enjah beobachtet alles brav aus dem Rucksack,
und ich frage mich kurz, warum unser Leben so selten „einfach“ ist.
Antwort: Weil wir ein besonders besonderes Rudel sind.
Hier liest du Tag 11: Boxer-Drama, Flummi-Energie und ein Rudel wie kein anderes.
Wie ging es weiter? Tag 10 ist jetzt online!
Ein unspektakulärer Tag und doch voller kleiner Fortschritte:
Enjah lernt Boxruhe, Impulskontrolle und Tauschen,
Flusen zeigt seine Müdigkeit deutlicher denn je
und ich merke, wie aus Chaos plötzlich leise Entwicklung wird.
Hier liest du Tag 10: Kleine Schritte, große Wirkung
Wie ging es weiter? Tag 9 ist jetzt online!
Eine Nacht um 3 Uhr, ein Welpe im Hypermodus,
Flusen, der beim Anblick eines Minihundes einen Dinosaurierangriff wittert,
und meine drei inneren Stimmen, die lauter sind als jedes Bellen:
die „Ich hab’s dir gesagt“-Stimme, Sir Ego und die unerschütterlich Liebende.
Chaos, Humor, Selbstzweifel, und ein Sonntag, der es in sich hatte.
Hier liest du Tag 9: Drei Stimmen, ein Dino-Moment und ein Welpe im Overdrive
Wie ging es weiter? Tag 8 ist jetzt online!
Heute stand Flusen im Rampenlicht:
vom Dorf-Polizisten mit selektiver Pöbel-Lizenz
zum Zen-Meister beim Agility, während ich Nerven aus Pudding hatte.
Und trotzdem schafft er es, mich jedes Mal völlig zu verwirren
weil ich ihn überall verstehe… nur nicht im eigenen Dorf.
Hier liest du Tag 8: Eine Woche Enjah & das große Rätsel namens Flusen.
Wie ging es weiter? Tag 7 ist jetzt online!
Getrennte Wege für mehr Ruhe, ein Coaching mit tierischer Unterstützung,
Crasy Enjah in ihrer abendlichen Turbo-Version
und dann dieser eine zarte Moment zwischen ihr und Flusen,
der alles Chaos plötzlich unwichtig machte.
Hier liest du Tag 7: Wenn eine Minute Zärtlichkeit die ganze Woche verändert
Wie ging es weiter? Tag 5 ist jetzt online!
Ein Tag voller feiner Gefühle:
Flusen holt sich seine stille Quality Time,
Enjah spiegelt jede meiner Emotionen wie ein kleiner ungefilterter Seismograph,
und ich lerne, wie sehr ein Welpe zeigt, was in mir selbst los ist,
lange bevor ich es merke.
Hier liest du Tag 5: Wenn ein Welpe spiegelt, was man selbst nicht aussprechen kann
Wie ging es weiter? Tag 4 ist jetzt online!
Reflexion zwischen Klinikchaos und Hundewahnsinn:
Warum 21 Menschen keine Themen finden, Flusen der einzig wirklich reflektierte Teilnehmer war,
und wie Enjah mir wieder zeigt, dass Kontrolle ein hübscher Gedanke ist,
aber das Leben meistens freundlich darüber lacht.
Hier liest du Tag 4: Reflexion zwischen Fell, Klinik und Kontroll-Illusionen
Wie ging es weiter? Tag 3 ist jetzt online!
Der erste Arbeitstag mit Enjah, mein nächtlicher Kontrollverlust,
Flusens emotionaler Ausnahmezustand und die Erkenntnis, warum
Urteile uns oft härter treffen als jeder Hundebellen-Ausraster.
Hier liest du Tag 3: Der Montag, an dem alles funktionierte – bis es das nicht mehr tat.
Wie ging es weiter? Tag 2 ist jetzt online!
Die erste Nacht, der nächtliche Zerstörungs-Snack, mein Kampf mit Kontrolle und Überforderung, und was mich dieser Welpe über Urteile lehrt.
Hier liest du Tag 2: Wenn das Leben dir zeigt, wie wenig du kontrollierst
Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die ich mir nicht mal in einem Anflug kreativer Überdrehtheit ausdenken könnte. Diese hier beginnt an einem ganz gewöhnlichen Mittwoch – mit einer Nachricht von unserer Züchterin. Dort hatten wir vor 3,5 Jahren unseren ersten Miniature Australian Shepherd adoptiert: Flusen. Typ “liebevolle Chaoswolke”, aber mit Herz aus Gold.
Die Nachricht lautete ungefähr so:
„Habt ihr Interesse an einem zweiten Welpen? 10 Wochen alt. Ein Mädchen. Wurde nach zwei Wochen zurückgegeben – zu wild, zu anstrengend, die neuen Halter haben schon psychische Probleme.“
Ähm. Okay.
Die spontane Entscheidung, die eigentlich erst für nächstes Jahr geplant war
Eigentlich wollten wir erst im nächsten Jahr über einen zweiten Hund nachdenken. Ein ruhiger Welpe. Ein entspannter Bruder oder eine gemütliche Schwester für Flusen. So eine Art „Schlaftablette im Fell“.
Nun ja. Das Leben hat Gelächter im Hintergrund laufen lassen.
Nach ein paar Stunden Bauchgefühl-Abwägung sagten wir zu. Und heute haben wir Enjah abgeholt. Flusen im Auto, damit er gleich live und in Farbe erlebt, was wir da anschleppen.
Die Fahrt? Überraschend harmonisch.
Die Ankunft zuhause? Nennen wir es „kontrolliertes Chaos“.
Flusen vorsichtig schnuppernd, Enjah wie ein kleiner Raketenstarter auf Zucker.
Flusen korrigierte sie mehrfach. Sie merkte es sich für… exakt zwei Minuten. Dann wieder volle Energie voraus.
Am Abend: Boxenruhe. Zusammen im Zimmer. Ging gut – zumindest nachdem wir die beiden kurz trennen mussten, weil Flusen irgendwann fand, dass Welpen-Energie auch Grenzen kennen sollte.
Enjah ist ein Wirbelwind. Ein Mini-Systemsprenger auf vier Pfoten.
Was das alles mit Urteilen zu tun hat
Oh, eine ganze Menge.
Kaum hatten wir zugesagt, prasselten die Stimmen von außen auf uns ein:
„Macht das bloß nicht.“
„Ein zweiter Hund? Seid ihr wahnsinnig?“
„Und dann noch die Rasse?!“
„Ihr seid verrückt.“
Vielleicht sind wir das.
Aber mal ehrlich: Wofür ist dieses Leben da?
Um brav angepasst durchs Leben zu schleichen?
Oder um seinen eigenen Weg zu gehen – auch dann, wenn alle Nicken und Sicherheit wollen?
Interessant war mein eigenes Gefühl:
Es war, als hätte ich etwas falsch gemacht.
Ja, sogar Scham.
Scham dafür, dass andere vermeintlich wissen, was „richtig“ ist – und ich mich kurz davon verunsichern ließ.
Und da war mir klar:
Da zeigt sich ein altes Thema, das noch einmal an die Oberfläche will.
Ein Thema, das mir sagt: Nur DU kannst wissen, was für dich richtig ist. Niemand da draußen.
Enjah ist für mich kein Zufall.
Ich glaube nicht an Zufälle.
Ich glaube daran, dass sie jetzt in unser Leben gehört – mit all ihrer Wildheit, Energie und liebevollen Überforderung.
Vielleicht ist sie genau der Spiegel, den wir gerade brauchen.
Vielleicht ist sie die Lehrmeisterin, von der ich nicht wusste, dass ich sie bekommen würde.
Vielleicht ist sie aber auch einfach nur ein extrem süßer kleiner Chaosfloh.
Oder alles zusammen.
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